Aktuell griff der FOCUS eine Berichterstattung der Los Angeles Times auf. Es geht um das Inside Safe Programm, für das Los Angeles seit Dezember mehr als 300 Millionen Dollar ausgab, um Obdachlose vorübergehend in Hotels und Motels unterzubringen. 40 Prozent der Betroffenen leben wieder auf der Straße und es steht die Frage im Raum ob das Obdachlosenprogramm in Los Angeles versagte.
Aktuell las ich im Netz einen Beitrag zu einem Thema das mir nicht neu ist. Das es kaum Anträge auf Aufnahme in das WählerInnenverzeichnis gab ist für mich keine Überraschung. Das liegt wie vom Herrn von Adler&Friends aus Wiesbaden zurecht vermutet an der fehlenden Vorarbeit. Da ist, auch in Köln, noch sehr viel Luft nach oben.
Bezugnehmend auf einen Artikel der Tageszeitung junge Welt. Mit der Überschrift meine ich nicht, dass das Thema nicht wichtig ist und man sich nicht damit auseinandersetzen muss. Mit der Überschrift meine ich, dass das nicht zielführend ist, diese ständig sich wiederholende Berichterstattung in den Medien, statt, insbesondere den Verantwortlichen in den öffentlichen Verwaltungen und politischen Gremien die richtigen Fragen zu stellen.
Die Kölnische Rundschau veröffentlichte aktuell einen Beitrag über einen Obdachlosen, der Anfang November auf dem Platz vor St. Ursula tot aufgefunden wurde. In dem Artikel werden zwei andere Fälle genannt wo Menschen, die in Köln auf der Straße leben starben. In dem Zusammenhang zunächst eine Erinnerung an bestehende Hilfen. Die Winterhilfe 2025/26 der Stadt Köln und den Kölner Kältebus (Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e. V.). Zu letzterem der Hinweis das dieser, den Eindruck könnte man haben wenn man den Artikel der Rundschau liest, keinen Fahrdienst anbietet. Ich wandte mich deswegen vor geraumer Zeit an den Verein der ihn betreibt und bekam die Rückmeldung das man zu den Schlafplätzen von Obdachlosen fährt, die Menschen über die Telefonnummer des Kältebus melden, man die Menschen mit dem nötigsten versorgt, versucht diese dazu zu bewegen eine Notschlafstelle aufzusuchen. Wenn die Menschen das wünschen würde man ein Taxi rufen das die Obdachlosen dann zur Notschlafstelle bringt, da der Kältebus wie gesagt keinen Fahrtdienst anbietet.