Der 15-Jährige hat mich gestern Abend gefragt, ob ich mit ihm auf den Herzogstand wandern würde. Das Wetter hat zwar für Samstagnachmittag Regen angesagt, aber in den Bergen kann man sich darauf sowieso nicht verlassen. Also ging es heute früh, um 6:30 Uhr los Richtung Walchensee. Die Sonne hat geschienen und als wir gegen 8 Uhr am Startpunkt der Route angekommen sind, hab ich es bereut, das ich auf die Frage vom Sohnemann, ob wir keine Sonnencreme mitnehmen wollen, nur den Kopf geschüttelt habe. Nur 30 Minuten später war von der Sonne nichts mehr zu sehen. Zum einen, weil wir durch den dichten Wald zum Heimgarten) hinauf gestapft sind und zum anderen, weil es schlicht sehr bewölkt geworden ist. Wie jeder Aufstieg auf einen Berg, so war auch der zum Heimgarten echt schweißtreibend. Oben angekommen, war dann auch bei herrlichem Sonnenschein Zeit für die zweite Brotzeit. Die vermeintliche Regenprognose war zu diesem Zeitpunkt längst vergessen. Über den Kamm ging es danach weiter zum…
Damit es hier mal wieder ein Lebenszeichen von unserer Seite gibt, möchten wir eine kurze, aber wunderschöne Wanderung mit Euch teilen, die wir während unseres zweiten Camping-Trips nach Dänemark unternommen haben. Nach einer kurzen Bahnfahrt vom malerischen Hillerød führt uns der Weg zunächst durch den Wald des Nationalparks Kongernes Nordsjaelland, bevor wir schließlich durch den...
Ich habe den letzten Urlaubstag genutzt, dem trostlosen (aber durchaus ansehnlichen) Münchner Nebel zu entfliehen. Kurz nach 9 Uhr bin ich am Spitzingsattel angekommen, hab die Wanderstiefel geschnürt und bin in Richtung Jägerkamp losmarschiert. Die Gipfel rund um den Jägerkamp standen schon eine Weile auf meiner Liste, hat aber bisher nie geklappt, vor allem weil das Gebiet von Dezember bis Juli nicht betreten werden darf. Beim Aufstieg habe ich deutlich gemerkt, welche Konsequenzen 4 Wochen ohne Sport auf meine Leistungsfähigkeit haben. Ich bin jedenfalls beim Aufstieg ordentlich ins Schnaufen gekommen und wurde auch von zahlreichen anderen Wanderern überholt. Das war eine gute Gelegenheit, die Aussicht beispielsweise auf die letztes Jahr bestiegene Brecherspitz zu genießen, oder eine erste Brotzeit in der (geschlossenen) Jägerbauernalm zu vernichten. Kurz vor dem nochmals steilen Anstieg zum Jägerkamp kam der deutliche Hinweis, dass es sich, zum Schutz der Raufußhühner, um ein…
Diese kurze und relativ einfache Wanderung haben wir uns persönlich als Einstimmung für unseren Wanderurlaub auf [sc name=wikipedia]Madeira[/sc] ausgesucht. Sie stammt aus dem [sc name="amazon" asin="3903306045"]Maremonto Reise- und Wanderführer: Madeira[/sc], den wir uns für diese Reise zugelegt haben und durchaus empfehlen können. Die Tour beinhaltet den Rundwanderweg PR22, für den es auf visitmadeira.com eine weitere...
Heute habe ich die zweite, und zumindest für diesen Urlaub auch letzte Wandertour auf Gran Canaria gemacht. Für die geplante dritte Tour reicht die verbleibende Zeit leider nicht mehr, da auch noch einige andere geplanten Unternehmungen auf dem Zettel stehen. Heute ging es auf den mit 1.949 Meter höchsten Punkt der Insel, den Pico de las Nieves. Okay, eigentlich ist der Morro de la Agujereada seit spätestens 2006 offiziell der höchste Gipfel, aber das weiß ich auch erst jetzt, als ich diesen Bericht hier tippe. Das wäre dann also Tour Nummer 4, die diesen Urlaub nicht mehr stattfindet. Wie schon bei der ersten Wanderung hat sich die Fahrt nach oben gezogen wie ein Kaugummi. An der Caldera de los Marteles war Zeit für eine kurze Pause und ein Blick über die morgendliche Caldera und natürlich auch ins wolkenverhangene Tal. Los ging die Tour am Llanos de La Pez. Von dort ging es nach einem kurzen Aufstieg über den Staudamm Presa de los Hornos, in dem aber de facto kein Wasser mehr war.…
Wenn schon Gran Canaria, dann auch bitte Wandern. Heute ging es zum Wolkenfels, wie der Roque Nublo übersetzt heißt. Ein für die Ureinwohner heiliger Platz und zugleich das Wahrzeichen von Gran Canaria. Der 65 Meter hohe Vulkanfelsen, thront 1.750 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Hochplateau mitten im Herzen der Insel. Und genau diese eintausendsiebenhundertfünfzig Meter sind auch schon die größte Herausforderung, wenn man wie wir, und vermutlich 90% aller Touristen, in einem Hotel am Strand wohnt. Von Maspalomas habe ich über 90 Minuten mit dem Mietwagen zum Startpunkt meiner Tour gebraucht. Wir wollten vor 2 Tagen schon mal einen Abstecher zum Roque Nublo machen und die kurze Touristenrunde gehen. Deshalb sind wir quasi stumpf vor die Haustür des Felsens gefahren, wo eben jene 4 Kilometer lange Runde startet. Nur darf man dort leider nicht parken. Auch nicht auf dem ca. 1 Kilometer entfernten Parkplatz, den man in vielen Apps als Ausgangspunkt für Wanderungen findet. Wir…
Heute war es endlich so weit: Meine bessere Hälfte war nach knapp 6 Jahren mal wieder zusammen wandern. Der mittlerweile 13-Jährige war, wie im September 2019 auch wieder dabei, natürlich wieder in Turnschuhen. Diese Wanderung ist damals leider etwas schiefgegangen und wir haben die Bergwacht gebraucht, um wieder heil vom Berg herunterzukommen. Also schon verständlich, dass eine gewisse Angst vorhanden war, dass die Tour im Desaster endet. Das Ziel war also eine Tour zu planen, die sehenswert ist, aber auf keinen Fall zu viel bergauf gehen sollte. Mein Vorschlag, mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein hochzufahren, und von dort über ein paar Berggipfel zur Mitteralm abzusteigen, und wieder zur Talstation zu fahren, schien genau das zu versprechen und wurde genehmigt. Also ging es heute um 11 Uhr mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein und von dort natürlich zuallererst zum Gipfel. Anschließend sind wir über den Panoramaweg in Richtung Soinwand. An der Soinwand angekommen, sind wir…
Heute war es endlich so weit: Ich konnte die geplante Wanderung auf den Kleinen und den Großen Traithen machen. Mit fast 17 Kilometer war sie über 3 Kilometer länger als ursprünglich geplant, und somit meine bisher längste Wanderung. Mit knapp 1.200 Höhenmetern ist sie aber knapp unter dem bisherigen Höhenrekord von 1424 hm in einer Tour. Los ging es in aller Früh um 7:30 Uhr am unteren Sudelfeld. Die Wolken hingen noch sehr tief, aber schon nach knapp 200 Höhenmetern gab es Sonne pur und einen schönen Blick auf die wolkigen Täler. Nach knapp 600 Höhenmeter war mit dem Vogelsang) der erste Gipfel erreicht und der Kleine Traithen war schon in Sichtweite. Der Aufstieg zum Kleinen Traithen war technisch anspruchsvoll. An einigen Stellen sollten Stahlseile und Metallstufen das Erklimmen des Gipfels vereinfachen. Und die waren auch echt notwendig und wurden von mir gern in Anspruch genommen. Auf dem Kleinen Traithen gab es dann die erste echte Pause. Mein Power-Food für Wanderungen ist ja…
Ich bin ein paar Tage in der alten Heimat und es stand ehrlich gesagt schon länger auf dem Plan, mal wieder etwas über den Rennsteig und durch den Thüringer Wald zu schlendern. Ich kann mich nicht mehr an den letzten Ausflug erinnern, aber ich habe in der Ecke auf jeden Fall etliche Wandertage und Familienausflüge verbracht. Heute war es also so weit. In aller Frühe bin ich zum Inselsberg aufgebrochen und war erst einmal geschockt: Der gesamte Parkplatz war brechend voll mit Autos. Die Polizei hat den Verkehr geregelt, sonst wäre vermutlich nichts mehr gegangen. Wie sich herausgestellt hat, war heute Rennsteig-Staffellauf. Zum Glück konnte ich noch einen Parkplatz ergattern und dann auch in meine geplante Tour starten. Zu Beginn ging es auf den Inselsberg rauf. Während meines Aufstiegs sind mir permanent Läufer und Radfahrer entgegengekommen, weshalb ich bei der erstbesten Gelegenheit auf einen seitlichen Waldweg ausgewichen bin. Oben angekommen, bin ich rechterhand wieder…
Schee war’s, aber auch sauvoll! Immer wieder erstaunlich, dass sich auf Bergen Leute mit Turnschuhen tummeln und andere noch nicht mal die Basics von Touren vorher lesen und dann mit Kleinkindern auf dem Arm total erstaunt abbrechen. Anyhow, Brecherspitz war super und die Tour kann ich uneingeschränkt empfehlen. Nur das nächste Mal am besten irgendwo in den Seitenstraßen von Neuhaus parken, anstatt auf dem ausgeschilderten Wanderparkplatz.
Sozusagen als krönender Abschluss des Kurzurlaubs in Bad Feilnbach habe ich mit dieser Tour ein paar Gipfel im Wendelsteinmassiv gesammelt. Bei hervorragendem Wetter ging es vom Parkplatz im Sudelfeld in aller Früh los in Richtung Schweinsteiger Alpe und dann rauf, auf den vermeintlichen Wanderweg (T2) der am Ende keiner war. Es war sehr beschwerlich, die feuchte Wiese hochzuklettern, aber wenigstens konnte ich ein paar Gamsen beim Frühstücken beobachten. Nach etwas über 1h war der schweißtreibende Aufstieg geschafft und ich stand auf der beeindruckenden Kaserwand. Wenige Schritte weiter hat das Wildalpjoch dann zu einer ersten Brotzeit eingeladen, bevor ich dann das Seewandköpfl hochgekraxelt bin. Das war mit Abstand der schwierigste Gipfel von allen, da der sandige Untergrund kaum Halt geboten hat. Wenn man die ersten Sand-Felsmeter irgendwie geschafft hat, ist der nicht so offensichtliche Weg links durch das Latschenfeld die deutlich bessere Wahl. Oben angekommen hat man einen…
Heute sind der 13-jährige Wanderschuhverweigerer und ich bei wirklich allerbesten Wetter eine herrliche 2-Gipfelrunde von Fischbachau aus auf den Breitenstein gestiegen. Absolut geniale Tour, die ich so uneingeschränkt empfehlen kann.
Heute früh ging es um 6 Uhr vom Wanderparkplatz im oberen Jenbachtal bei strahlend blauem Himmel los auf den Wendelstein). Unterwegs wurde es dann immer nebeliger, und oben angekommen, hat man leider die Hand vor Augen kaum gesehen. Ich habe mich aber nicht von meiner geplanten Tour abbringen lassen wollen und bin über die Hochsalwand und die Rampoldplatte mit einer Rast in der Schuhbräu-Alm nach über 8 Stunden, 20 Kilometern und 1350 Höhenmetern zurück zum Startpunkt.
Heute ging es auf den Farrenpoint und als ich endlich oben war, hat sich ein nettes Grollen angekündigt. So schnell war ich noch nie von einem Berg wieder unten.
Ich habe das heutige Traumwetter genutzt und diese sensationelle Tour von Bad Feilnbach aus gemacht. Leider hab ich den Aufstieg zum Lechnerkopf nicht gefunden (Anfänger halt), und dabei wollte ich unbedingt 3 Gipfel erklimmen. Als Ausgleich hab ich mir dann noch den Wendelstein vorgenommen, aber kaum bin ich abgebogen, hat es zu Regnen angefangen. Das war mir dann irgendwann zu rutschig auf den Felsen und dann bin ich lieber umgedreht. Wenn ich die Runde nochmal gehen würde, dann würde ich auf keinen Fall den T3+ Pfad um den Lechnerkopf herum nehmen. Der ist wirklich grausam und auch gefährlich. Ansonsten beim nächsten Mal dann natürlich den Lechnerkopf und vielleicht auch den Wendelstein.
Diese Wanderung mit tollen Aussichten ins [sc name="wikipedia" ]Vinschgau[/sc] kombiniert Teilabschnitte von zwei Wanderwegen. Dabei handelt es sich um den [sc name="wikipedia" ]Meraner Höhenweg[/sc] und den sogenannten Weg der Stille, Via Monachorum. Ersterer ist ein Fernwanderweg, der. wie der Name schon sagt, auf der Höhe und über eine Strecke von fast 100km einmal um die...
Im Reigen der Wisper-Trails findet man unter den 14 Rundwanderwegen auch zwei als "Premium-Spazierwanderwege" bezeichnete kürzere Touren mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Wir haben einem sonnigen Dezember-Tag im Jahr 2020 genutzt, um einen ersten kurzen Ausflug mit unserem damals neuen California zu machen und die knapp 5 km kurze Runde Wispertaler Krönchen zu erlaufen. Zum Start Der...
Der [sc name="wikipedia" ]Vernagt-Stausee[/sc] liegt etwa 15 km taleinwärts gelegen im Schnalstal und versorgt das sich außerhalb des Tals befindliche [sc name="wikipedia" ]Wasserkraftwerk Naturns[/sc]. Dafür überwindet das Wasser eine Fallhöhe von 1135 m. Am See selbst ist, bis auf Staumauer und Überlaufbauwerk, aber nichts von dieser Technik zu sehen und somit bietet sich dem Besucher...
Nach einiger Zeit hat es uns im Jahr 2020 wieder einmal nach Südtirol gezogen. Nach vielen Aufenthalten auf dem Ritten, sollte es dieses mal eine andere Ecke sein. Außerdem wollten wir Wandern mit Wellness und gutem Essen verbinden und so viel unsere Wahl auf das Hotel Tonzhaus im [sc name="wikipedia" ]Schnalstal[/sc]. Geplant und gebucht hatten...
Die Wisper-Trails im Rheingau-Taunus-Kreis erfreuen sich großer Beliebtheit und mit einer so attraktiven Auswahl an Rundwanderwegen in unserer direkten Umgebung sind auch wir in den letzten Jahren einige Touren gelaufen, weitere werden folgen. Diese möchten wir natürlich unseren Bloglesern nicht vorenthalten. Los geht es mit dem Wisper Outback - und nein, der Taunus liegt nun...
Diese einfache Wanderung führt einmal rund um den [sc name="wikipedia" ]Lagoa das Furnas[/sc] auf [sc name="wikipedia" ]São Miguel[/sc], der größten Insel der Azoren. Sowohl [sc name="wikipedia" wikilink="Furnas (Azoren)"]Furnas[/sc] als auch der nach diesem Städtchen benannte See sind für Ihre heißen Thermalquellen bekannt. Am Ufer des Sees werden diese tagsüber zum Kochen eines Eintopfs, dem Cozido,...
Unsere Heimatstadt [sc name="wikipedia" ]Eltville am Rhein[/sc] ist nicht nur Wein-, Sekt- und Rosenstadt, sondern auch eng mit der Geschichte von [sc name="wikipedia" ]Johannes Gutenberg[/sc]und seiner Erfindung des Druckens mit beweglichen Lettern verbunden. Und so hat die Stadt ihn anlässlich seines 550. Todestages im Jahre 2018 nicht nur mit einer Kunstinstallation gewürdigt, sondern auch einen...
Wie schon im letzten Jahr haben wir auch heuer wieder einen Vater-Sohn-Urlaub auf dem Kaiser-Campingplatz in Bad Aibling gemacht. Das wochenlange Regenwetter hat zum Glück rechtzeitig aufgehört, womit im Grunde nur noch die nächtlichen Temperaturen von um die 7 °C als Herausforderung bestehen blieben. Mit einer zusätzlichen Decke und einer Mütze auf dem Kopf waren die kühlen Nächte am Ende aber kein wirkliches Problem. Tagsüber herrschte die gesamte Woche über herrliches Spätsommerwetter mit angenehmen 22 °C. Den Pool haben wir aber trotzdem nur einmal benutzt. Mit Wassertemperaturen um die 16 °C war es für ausgedehnten Badespaß einfach schon zu kalt. Wir hatten natürlich wieder die Mountainbikes dabei und haben auch ein paar Touren gemacht. Die erste Tour hat uns einmal um die Raublinger Moore geführt, wobei die Streckenplanung mit Komoot so mies war, dass wir zweimal beinahe im Moor gelandet wären. Wir sind außerdem zum Lokschuppen nach Rosenheim geradelt und haben die sehr…
Ergänzend zum Corona-Alternativprogramm Wien wollten wir dieses Jahr unbedingt noch einen Vater-Sohn-Urlaub machen. Also haben wir das Zelt und die Fahrräder ins Auto gepackt und sind auf den mega genialen Kaiser-Campingplatz nach Bad Aibling gefahren. Von unserem Basislager aus haben wir die Umgebung mit dem Fahrrad erkundet und dabei auch etliche Höhenmeter erklommen und einen Abstecher in das Hochmoor Sterntaler Filze gemacht. Wir haben uns mit dem alten Zementwerk in Litzldorf einen echten »Lost Place« erradelt und das Urweltmuseum (muss man nicht machen - auch wenn es dem 8-Jährigen sehr gefallen hat) besucht. Und last but not least, hat der 8-Jährige im Schwimmbad auf dem Zeltplatz noch das Schwimmen gelernt. Manchmal haben wir auf dem Zeltplatz den Gaskocher angeworfen und irgendein Tüten-Essen gekocht, einfach, weil wir es konnten und es Spaß gemacht hat. Richtig gegessen haben wir am liebsten Schnitzel mit Pommes und das am allerliebsten in der extrem empfehlenswerten Ludwig…
Nach Jahren also mal wieder ein Bauernhofurlaub, diesmal im wundervollen Kärnten, genauer auf dem Arlitscherhof in Bad Eisenkappel. Unsere Idee war, dass hier für jeden etwas dabei ist: Für den Vater ausgiebiges Wandern. Für die Frau die Region rund um den Wörthsee. Für den 8-jährigen der Bauernhof. Und für die Tochter das WLAN. Und für die Entspannung aller das Baden im Klopeiner See, dem wärmsten See Österreichs. Um es vorwegzunehmen, das ist mehr oder weniger auch genau so aufgegangen. Der Arlitscherhof war uns eine sensationell gemütliche Unterkunft. Die Gastgeberfamilie herzlich, ohne dabei aufdringlich zu sein. Für die Kinder gab es ein paar Tiere zum Streicheln und Füttern und ich konnte morgens je nach Lust und Laune auf die Berge joggen. Natürlich waren wir auch wandern. Zuerst sehr gemütlich, mit dem Auto auf 1.553 m hochgefahren und rund um die Eisenkappler Hütte und später entlang der Trögerner Klamm. Außerdem noch rund um den Georgiberg und im Anschluss rauf zur Kapelle.…
Durch einen Hinweis in einem eher unzugänglichen Cache bin ich über ziemlich versteckt gelegene und vermutlich deswegen auch noch einigermaßen gut erhaltene Reste des Limes gestolpert. Was für ein magischer Moment. Wer gut zu Fuß ist, hat in dieser Ecke des Altmühltals die Chance, noch mehr Caches an besonderen Orten zu finden.
Kann und sollte man genau so machen: Vom magischen Blautopf) hoch zur Burg Randeck), weiter zur Kapelle St. Bartholomä und zurück. Eine schöne Kurzwanderung mit einem tollen Ausblick auf das wunderschöne Altmühltal. Und wer mag, kann unterwegs auch noch eine Handvoll Caches abstauben. Mittags gibt es ein deftiges Schmankerl im Brauereigasthof Schneider. Der Endspurt ist dann ein Besuch in der Tropfsteinhöhle Schulerloch.